Trainer

Tadeus Holl 

Lakan Dalawa FFAA (second degree black belt of filipino fighting arts),

Instructor FFAA, 1. Dan Sambo,

 

Ich beschäftige mich nun seit über 20 Jahren mit Kampfkunst und Selbstverteidigung.

Zu den philippinischen Kampfkünsten fand ich jedoch erst nach langen Umwegen.

 

Meine ersten Erfahrungen im Bereich des Kampfsports machte ich als Kind mit klassischem Judo.

Jedoch stellte sich sehr schnell heraus, dass ich mit dem rein sportlichen Greifen, Werfen und Bodenkampf nicht zufrieden war.

Nach kurzer Zeit verlor ich meine kindliche Trainingsmotivation und meine Trainingsbereitschaft erlosch.

 

Die Begeisterung für Kampfkunst erwachte bei mir erst als Jugendlicher erneut.

Ich begann sehr eifrig und intensiv mit dem Studium von Sambo (Kurzform von „Samosaschtschita Bes Orushia“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Selbstverteidigung ohne Waffen“).

Hierbei handelt es sich nicht um eine Jahrhunderte alte Kampfkunst, sondern um ein verhältnismäßig junges System, entwickelt um 1923 für die russische Armee.

Unterbrochen durch meine Ausbildungszeit und einige Jahre Kick- und Thaiboxen, gelang es mir schließlich den schwarzen Gürtel in Sambo zu erlangen.

Nachdem das Ziel des 1. Dans erreicht war, hätte ich eigentlich zufrieden sein können, um über die nächsten Jahre hinweg weitere Dan – Graduierungen zu sammeln.

Jedoch musste ich feststellen, dass ich mit Sambo nicht mehr zufrieden war.

Zu viele für mich wichtige Trainingsbereiche blieben unberücksichtigt.

 

Über einen Freund kam ich zu dieser Zeit in Kontakt mit den alten philippinischen Kriegskünsten.

Von diesem Moment an war es um mich geschehen. Ich fand was mir die ganze Zeit gefehlt hatte.

Ein in sich geschlossenes System, welches alle Distanzen mit und ohne Waffen umfasst, egal ob der Kampf im Stand, am Boden, in der Bewegung, kniend oder liegend stattfindet, mit dem Stock, dem Messer, dem Schwert oder der leeren Hand.

Ich besuchte nun zahlreiche Lehrgänge, lernte meinen Trainer Timm Blaschke kennen und folgte ihm bis in seinen neuen Verband FFAA.

Die philippinischen Kampfkünste im Allgemeinen und das Training nach dem System der FFAA im Besonderen, sind sowohl hervorragend für Anfänger, als auch für Quereinsteiger (wie ich selbst einer bin) geeignet.

Man ist nie zu alt um damit anzufangen.

Fallschule, Koordination, Beweglichkeit, Kondition und effektive Kampftechniken werden vermittelt.

Es ist unerheblich ob eine Erweiterung des persönlichen Horizontes, eine Abwechslung des Trainingsalltags oder das Erlernen der Kampfkunst das persönliche Ziel ist.

 

Ich würde mich freuen, wenn ich auch Sie demnächst in meinem Training begrüßen dürfte.

 

Mit sportlichen Grüßen,

Tadeus Holl

Training